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Worte und Gedanken zu Tod,
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Mit dem Tod eines Menschen verliert man vieles,
niemals aber die gemeinsam verbrachte Zeit.
So wollen wir ihn/sie in Erinnerung halten wie wir ihn/sie alle kennen
denn tot ist nur der, der vergessen ist.
An Deiner Hand fühlten
wir uns früher stets sicher und geborgen.
Später haben wir die Rollen getauscht.
Fam.Dorsten
Was
wir bergen in den Särgen,
ist ja nur ein Kleid.
Was wir lieben ist geblieben, bleibt in Ewigkeit.
G. Kruse
Trauer um meine Schwester
Mit der Stärke eines Orkan´s gingst Du durch Dein Leben,
als Deine Kraft zu Ende ging, zogst Du mit ihm fort!
Ich vermisse Dich, Kerstin!!!
(von Deiner Schwester Kathleen)
( Rainer A. Himmel )
Wenn
wir dir auch Ruhe gönnen,
ist doch voll Trauer unser Herz,
dich
leiden sehen und nicht helfen können
war
für uns der grösste
Schmerz.
Zwei nimmermüde Hände haben nun für immer Ruh.
Anteilnahme:
Das schwere Herz wird nicht durch Worte leicht –
ich bin in
Gedanken bei dir
Wir sind so
lang gegangen,
durch Freud und auch durch Leid,
was wr auch angefangen,
wir waren stets zu zweit.
Nun hast Du mich verlassen,
bist mir unendlich fern,
es führen keine Straßen,
zu Deinem dunklen Stern.
I. Liesch, Win. Südwestafrika
Ihr sollt
nicht um mich weinen,
ich habe ja gelebt.
Der Kreis hat sich geschlossen,
der zur Vollendung strebt.
Glaubt nicht, wenn ich gestorben,
dass wir uns ferne sind.
Es grüsst euch meine Seele als Hauch im Sommerwind.
Und legt der Hauch des Tages
am Abend sich zur Ruh´,
send ich als Stern vom Himmel
euch meine Grüße zu.
Hans Kreiner
Ein Leben
lang hast Du geschaft,
der Herrgott gab dir deine Kraft.
Jetzt hat er dir die Kraft genommen,
und dich zu sich aufgenommen.
g.landsmann
Wir wollen nicht trauern
dass wir sie verloren haben,
sondern dankbar sein dafür,
dass wir sie gehabt haben,
ja, auch jetzt noch besitzen.
Denn wer heimkehrt zum Herrn,
bleibt in der Gemeinschaft der Gottesfamilie
und ist uns nur vorausgegangen.
(Hieronymus)
Du warst so
gut im Leben,
du wirst so sehr vermisst,
drum wollen wir, die leben,
auch dein vergessen nicht!
Mag auch die Zeit die Wunden heilen,
die Lücke und die Narben bleiben!
Du möchtest
nein sagen,
wenn der Mensch dich verlassen muss,
dem dein Herz gehört. Nein, bitte nicht.
Du möchtest sagen, bleib doch.
Er aber braucht dein Ja, um gehen zu können,
um die Geborgenheit zu finden, nach der seine Seele sich sehnt.
Gottes Wege
sind dunkel,
aber das Dunkel liegt nur in
unseren Augen, nicht
auf seinen Wegen.
(Matthias Claudius)
Die größten Ereignisse sind nicht unsere lautesten,
sondern unsere stillsten Stunden.
(Friedrich Nietzsche)
Ein Weg ist
zu Ende, das Tor zum Jenseits erreicht;
öffnet, voll gleißendem Licht, die Hoffnung auf Ewigkeit.
Wahrhaben
- verstehen - annehmen - Abschied nehmen - loslassen - neu anfangen
... irgendwann, irgendwie ...
Worte wie Floskeln, eine Hülle ohne Sinn.
Der Schmerz der Endgültigkeit
brennt - wie Feuer auf der Haut - in meinem Herzen.
Und selbst das Feuer kann mir nicht anhaben, was der Schmerz in mir
zerstört.
Der Sinn daran ist zu verstehen,
dass wir uns irgendwann wieder sehen.
Was bleibt ist die Hoffnung
auf dieses Bald,
auf dass das Licht uns wieder vereint - bis in alle Ewigkeit.
Nichts ist
mehr wie es mal war
In uns unendliche Leere
Raum und Zeit völlig
ohne Bedeutung
Trauer, Wut, Enttäuschung
im ständigen Wechsel,
Immer wieder dieselben
Gedanken
Warum hatte unser kleiner
Sohn nicht die Chance
Diese Welt kennen zu
lernen?
Wie soll das Leben
weitergehen, ohne unser Kind?
Was für einen
Sinn soll dies alles haben?
Wer entscheidet über
Leben und Tod?
Fragen über Fragen,
jedoch ohne Antworten.
All unsere Träume
sind zerplatzt wie Seifenblasen,
eine Zukunft mit unserem
Sohn gibt es nicht.
Nie werden wir erfahren,
welche Augenfarbe unser Murkel hat;
Nie werden wir mit
ihm kuscheln oder toben können;
Nie werden wir ihn
lachen hören oder ihn trösten wenn er weint;
Nie werden wir unser
Kind aufwachsen sehen;
Nie- so ein kleines
Wort mir so enormer Wirkung und so grausam endgültig.
Was bleibt ist unerfüllte
Liebe und Sehnsucht,
es zerreißt uns
fast das Herz.
Unser Sohn ist tot
und die Welt dreht sich weiter,
so als ob nichts wär`
- das ist einfach nicht fair.
Es ist wie ein böser
Traum, nur gibt es kein Erwachen
Und für uns beide
ist klar Nichts ist mehr so wie es mal war !
Du wirst die
Sonne nicht mehr sehen,den Regen nicht mehr spüren und den Wind
nicht
mehr fühlen und doch wirst Du glücklich sein, denn nun bist
Du daheim.
Von Albert Lotz
Der Wind des
Lebens hat meine Rose gebrochen, sie hinweg geweht in ein neues Land.
Dort wird sie im neuen Glanze erblühen, schöner und strahlender
als je zu vor.
Von Albert Lotz
Wenn ein Stern
vom Himmel fällt,dann erstarrt die Welt und wenn er einschlägt
in mein Herz
zerreißt es vor Schmerz.
Doch durch diese offne Herzens Tür führt der Weg hinauf zu
Ihm, sind wir dann oben angekommen, wird uns Schmerz und Leid genommen.
Ein neues Leben wird uns geschenkt, Gott ist´s der alles lenkt.
Von Albert Lotz zum Heimgang meiner lieben Mutter
Trauer um Dich.
Die Geräusche der Umwelt flirren vorbei.
Ich füle mich wie tote Erde, die durch das stille, leere All treibt.
Ich lausche. Nichts.
Einen Himmel gibt es nicht mehr.
Drei Jahre, ein Monat, drei
Tage und fünf Stunden auf die Minute
genau sind vergangen, dass du von uns gegangen bist und ich kann dir
sagen mein Herz es weint, es weint wie am ersten Tag.
Mein Körper und auch mein Verstand hat es angenommen doch mein
Herz es weint, es weint um dich.
Obwohl du mitten darin wohnst für immer.
Ich vermisse dich so sehr, da ich fest daran glaube, dass wir uns wiedersehen
und du oft bei mir bist,
weißt du wie weh es mir tut und dass noch kein Tag bis heute
vergangen ist,
an dem ich nicht an dich liebe Dani
denke und für dich bete.
Ich liebe dich von ganzem Herzen, deine Tante Helga.
Einen Augenblick nur warst
du uns vergönnt,
einer der schönsten Augenblicke warst du für mich.
Dein Dasein hat mich geprägt, du hinterlässt eine wunderschöne
aber auch sehr tiefe traurige Spur
in meinem Herzen.
In Liebe, deine Tante Helga!
Mal kindlich mild,
mal rebelisch wild
so warst du.
Wie ein Schmetterling,
leicht und verliebt
so warst du.
Manchmal auch traurig
und betrübt
so warst du.
Für alles offen,
stets bereit, für jeden Spaß
so warst du.
Für immer in meinem Herzen
so bist du
Danke, dass ich dich kennen und lieben durfte,
deine Tante Helga
Tränen der Liebe!
Blumen der Liebe bring ich dir ans Grab,
weil ich dir sonst nichts schenken vermag.
Steh ich am Ort,der dir Heimstatt nun ist,
fühl ich wie schmerzlich mein Herz dich vermißt.
Zünde ein Lichtlein der Liebe dir an,
bete für dich und verlasse dich dann.
Tränen der Trauer sie machen mich blind,
dass ich das Licht der Liebe kaum find.
Nur noch ein Blick nach dem traurigen Ort,
muß dich verlassen, muß von dir fort.
Tränen der Trauer, die nehm ich mit mir,
doch meine Liebe bleibt immer bei dir.
Für meine geliebte Dani,
deine Tante Helga
Eine Träne, nein es
sind viele
sie kullern über meine Wangen,
es ist mehr als nur Verlangen.
Die Gdanken, nein mein Verstand kann und
will nicht verstehen, ganz einfach ich will dich
doch nur sehen.Will wissen wo du bist?
Was du machst?
Ob du weinst oder lachst.
WANN ???
Wann wird es besser?
Wann wird es gut?
Wann werde ich verstehen?
Wann lass ich dich gehen?
WANN ???
Jenseits der
Zeit , gibt es kein Leid,
keine Tränen an dem Ort, den wir Himmel nennen.
Sehen wir uns dort, wirst Du mich erkennen !
Dort an jenem Ort den wir Himmel nennen!
Ich brauche Kraft hier durch zu gehen!
Doch ich weiß, daß wir uns einmalWiedersehn!!
Jenseits der Zeit
Wenn dichte
Wolken den Himmel bedecken
und heftiger Sturm ausbricht,
so sehen unsere Augen nur traurige Finsternis,
unsere Ohren betäubt der Donner, und
all unsere Sinne erstarren vor Schrecken;
aber unterdessen bleibt im Himmel stets
die gleiche Ruhe und Heiterkeit.
(Johannes Calvin)
Stetig warst
Du neben mir
hielt Deine Hand
liess Dich nie allein
wollte immer bei Dir
sein
gelacht, geweint
gefühlt, gespürt
zu schönen Gedanke
verführt
und doch unberührt
Du warst mein Leben,
mein Sinn, wo bist
Du nur hin
Kälte und Trauer
mein Herz umklammern
Ich weiss, ich weiss
Du willst das nicht
Du wünscht Dir
die Sonne
für mich zurück!
Lass Dich nun los
lass Dich gehen
denn eines Tages
werden wir uns wiedersehen!
Die Seele
hätte keinen Regenbogen, wenn die Augen nicht weinen könnten.
Indianische Weisheit
Der Tag ging
regenschwer und sturmbewegt,
ich war an manch vergessenem
grab gewesen.
Verwittert Stein und
Kreuz, die Kränze alt,
die Namen überwachsen,
kaum zu lesen.
Der Tag ging sturmbewegt
und regenschwer,
auf allen Gräbern
fror das Wort: Gewesen.
Wie sturmestot die
Särge schlummerten,
auf allen Gräbern
taute still: Genesen.
Detlev von Liliencron
Während
Du schliefst, klangen aus der Ferne sanft die Glocken.
Während Du schliefst,
verstummten die Vögel und erstarrte Dein Blick.
Während Du schliefst,
hast Du uns heimlich, still und leise verlassen.
Während Du schliefst,
ließest Du uns in großer Trauer zurück.
Wohin Du auch
gehst, werden Engel Dich behüten.
Wohin Du auch gehst, wird Gott fest an Deiner Seite steh´n.
Wir werden Dich in unseren Herzen stets bewahren,
bis wir uns eines Tages wiederseh´n.
© Jens Hohenschild 2005
Ein Leben
ohne Dich ist ärmer,
so leer und ohne Sonnenschein,
wir fühlen uns einsam und verlassen,
können nicht mehr bei Dir sein.
Du schenktest uns die Ruhe,
gabst Fried', Geborgenheit,
wo Du warst, da war Frohsinn,
fernab von Ärger, Streit.
Es wird nicht mehr sein wie früher,
da Dein Leben ist dahin,
wo Du warst, da war Liebe,
zu Dir zog's uns immer hin.
Es war schön, daß wir Dich hatten,
so eine lange und doch zu kurze Zeit,
wir wünschen Dir nun Frieden,
dort in der Ewigkeit.
von Resi Wild
Trost und Zeit trocknen die Tränen der Trauer.
Trauer kann
man nicht sehen,
kann man nicht riechen,
kann sie nur fühlen.
Wir können Euch/Dich nicht trösten,
aber in Gedanken sind wir bei Euch/Dir.
Mit tiefem Mitgefühl
...
Nachts
Oft spür ich nachts dein zartes Ich,
Und weiß du bist bei mir im Raum.
Geheimnisvoll umschwebst du mich,
Begegnest mir im Traum.
Kein Laut aus deinem Munde dringt,
Schaust mich nur still und wissend an,
Und meine ganze Seele sinkt
Hinab in deinen Bann.
Du bist bei mir, mein Schmerz verweht.
Getrost erwarte ich den Tag.
Dein Geist an meiner Seite steht,
Das Leben neu ich wag.
von Sigrid Fuchs-Mattmüller, Rangendingen
Nicht alle
Schmerzen sind heilbar,
denn manche schleichen sich tiefer ins Herz hinein,
und während Tage und Jahre verstreichen,
werden sie Stein.
Du sprichst und lachst,
wie wenn nichts wär,
sie scheinen zeronnen wie Schaum.
Doch du spürst ihre lastende Schwere
bis in den Traum.
Der Frühling kommt wieder mit Wärme und Helle,
die Welt wird ein Blütenmeer.
Doch in meinem Herzen, da ist eine Stelle,
da blüht nichts mehr.
Es gibt Momente
im Leben,
da steht die Welt für einen Augenblick still.
Und wenn sie sich dann weiterdreht,
ist nichts mehr wie es war.
Für
unseren lieben Papa,
du fehlst uns so sehr!
Weinet nicht,
ich hab es überstanden,
bin erlöst von meiner Qual,
doch laßt mich in stillen Stunden
bei Euch sein, so manches Mal.
Aus meinem
Leben verschwunden für immer und alle Zeit,
ich hoffe so, die Zeit heilt meine Einsamkeit.
Nun bist du
weg, für immer,
so jemand liebes wie dich, bringt mir keiner nimmer.
Nichts ist
mehr so wie es mal war,
seitdem du weg bist, komm ich nicht mehr klar.
Nun muss ich
lernen, mit 17 auf eigene Beine zu stehn,
muss micht damit abfinden, muss es verstehn.
Dass wir uns nie mehr wiedersehn.
Deine Stimme,
deine Wärme, dein ganzes Wesen, es fehlt mir so,
wie es weiter gehen soll, das weiss ich nicht,
denn ich kann nicht leben ohne dich.
deine Krankheit
hast du tapfer ertragen,
konntest nie vor mir darüber klagen.
Hast dich nie aufgegeben, hast immer gekämpft, deine Schmerzen
haben
dich innerlich gelähmt.
Meine liebe
Mama, du hast mich verlassen
aber ich hab dich mit ruhigen Gewissen gehen lassen,
denn nun bist du erlöst von all deinen Schmerzen und ich
deine Tocher muss versuchen mich wieder aufzuraffen.
Ich glaube
auch du kannst mich sehen und hören
aber das könnte mich niemals stören.
Die Erinnerungen
an dich werden niemals schwinden,
denn ich kann sie immer in meinem Herzen finden.
Du bist nun so weit weg aber in Gedanken sind wir uns immer noch so nah, das Gefühl, dies zu wissen ist wunderbar.
Liebe Mama,
ich hoffe wir sehen uns bald wieder, dich in den Arm zu nehm,
tu ich viel lieber.
Für meine an Krebs verstorbene Mutti!
Vater mein
Herz ist so schwer,
Vater ich liebe Dich so sehr.
Vater nun sehe ich Dich nie mehr.
Ich fühle mich so schrecklich allein,
doch stark muss ich sein.
Wir alle werden Dich ewig lieben
Es fällt mir zu schwer Abschied zu nehmen
Ach Vater ich hätte noch soviel von Dir lernen
wollen,Dich fragen,Dir erzählen,mit Dir erleben,
Dir noch sagen wollen
ICH LIEBE DICH SO SEHR
Wir sind uns
begegnet
du hast Spuren hinterlassen
in mir
deine Handschrift, dein Zeichen
unauslöschlich
in meinem Herzen
hast du dir Raum geschaffen
für immer.
Eines Tages
ging ich zu einer welkenden Rose hin,
die Sonne strich sanft über ihre schon
weichen und welken Blätter --- und ich sah,
dass sie bald sterben würde!
"Hast Du Angst vor dem Tod?" fragte ich sie.
Darauf antwortete sie mir:"Aber nein!Ich habe
doch gelebt,ich habe geblüht und
meine Kräfte eingesetzt,
so viel ich nur konnte.
Kann man mehr von mir verlangen?"
Immer wenn es abend wird
und im Haus ist Ruh,
schweifen meine Gedanken ab,
ich frage mich, wo bist Du?
Fort ist der Klang deiner
Stimme,
deine Wärme ist nicht mehr hier
Was soll ich hier noch ganz alleine
Denn mein Herz gehört nur Dir.
Alles würde ich dafür
geben,
hätt ich dich in meinem Arm
könnt noch einmal mit Dir reden
sterben könnt ich dafür gern.
Ich gäb alles für
dein Lachen
Noch einmal in deine Augen sehn
Einmal noch deinen Mund küssen
Und zusammen das letzte Stück
auf dem Weg gemeinsam
gehen.
© Uwe Hektor
Ich würd
meine Seele verkaufen, um Dich zu sehn.
Mein rechte Hand geben,Dich noch einmal zu verstehn.
Du warst so einfach, fast nie kompliziert,
standest an meiner Seite,habe es doch nie kapiert
Was ich an Dir hatte merkte ich viel zu spät.
Diesen elenden Tod hast Du nicht verdient,
Diese Angst, diese Schmerzen die Du hast gespürt
Die Ohnmacht nicht helfen zu können
hat meine Seele zerstört.
Du warst einfach
bei mir, du warst ja da
hast dich um alles gekümmert, hast nie geklagt.
Warst den Kindern eine gute Mutter,
Warst immer zur Stelle wenn jemand gefragt
Wo waren die anderen als du starbst?
Diesen elenden
Tod hast Du nicht verdient,
Diese Angst, diese Schmerzen die Du hast gespürt
Die Ohnmacht nicht helfen zu können
hat meine Seele zerstört.
Immer die
schlechten Nachrichten, von deinem Arzt
Du hast nie aufgegeben immer von neuem gekämpft
Die Hoffnung in mir gesucht, meine Kraft gebraucht
Unsere Hoffnung war unser Glaube,
Die Freunde machten sich derweil aus dem Staub.
Diesen elenden
Tod hast Du nicht verdient,
Diese Angst, diese Schmerzen die Du hast gespürt
Die Ohnmacht nicht helfen zu können
hat meine Seele zerstört.
Einen Tag
nach deinem Geburtstag hab ich´s dir gesagt
Daß keine Hoffnung mehr da ist, kein Mittel mehr hilft.
Daß der Krebs siegen könnte hab ich erst geahnt
Als die Wirbel brachen und die letzte Kraft dich verließ.
Du lagst zwei Tage im letzten Kampf
Ich konnte nicht mehr helfen und hielt nur deine Hand.
Diesen elenden
Tod hast Du nicht verdient,
Diese Angst, diese Schmerzen die Du hast gespürt
Die Ohnmacht nicht helfen zu können
hat meine Seele zerstört.
© Uwe Hektor
Fast ein Jahr
ist nun vergangen,
da bist du von uns fortgegangen.
Wir hoffen im Himmel geht´s dir gut.
Dieser Gedanke gibt uns ein bisschen Mut.
Du fehlst uns allen sehr.
Das Lachen fällt uns manchmal schwer.
Groß sind unsere Wunden, denn du lebtest nur wenige Stunden.
Doch du hast uns viel Liebe gegeben,
die wir auch brauchen zum Weiterleben.
Du mußtest sterben wegen deiner großen Schmerzen,
aber du bleibst immer in unseren Herzen.
Es gibt ein
Leid, das fremden Trost nicht duldet.
Und einen Schmerz,
den sanft nur heilet die Zeit.
Der Tod ist das Tor zum Licht nach einem langen beschwerlichen Weg.
Einen Moment
lang
habe ich nur noch den Tod gesehen
und das zu Ende gegangene Leben.
Einen Moment lang
war auch ich dem Tod ganz nahe,
war auch mein Leben an ein Ende
gekommen.
Gott, öffne Du mein Herz,
dass ich tiefer und weiter schauen kann,
dass ich hinter dem Ende einen
Anfang sehe.
Licht
Wenn das Licht erlischt,
bleibt die Trauer.
Wenn die Trauer vergeht,
bleibt die Erinnerung an das Licht.
Jeder auf dieser Welt trägt den Tod mit sich - nur einige haben die Chance ein langes Leben zu genießen.
Die bittersten Tränen
weint man über das, was man nicht getan hat.
Die Kerze
Das Leben, wie eine brennende
Kerze
das Licht, das Feuer bist du selbst.
Das Wachs ringsherum ist das was man Leben nennt.
Die Flamme wird vom Wachs gespeist.
Bei den meisten brennt
das Licht hell und kräftig, aber es gibt auch das Licht, das Feuer,
dass von dem Wachs - eben Leben - erdrückt wird.
Es flackert unruhig, das Licht spendet kaum Helligkeit - es ist
vor dem Ertrinken.
Dann - auf einmal erhebt
sich die Flamme...hell, klar und voller Lebenskraft,
um dann wieder zu versinken
-kraftlos dahin vegetieren
-ertrinken
-sterben!
Sterben obwohl noch so
viel Wachs da ist!
Wenn der Tag vergeht
und leise, ganz leise
die Dämmerung naht
Wenn die Schatten
die dunklen
die Welt verwandeln
bis sie selbst
nur mehr ein Schatten ist
Wenn die Sterne
tausend Märchen erzählen
den Menschen
die ihnen lauschen
Wenn die laute Welt
ganz still wird
und schläft
und träumt
von der Sonne
Dann singt in mir
die Sehnsucht leise ihr Lied
und lächelnd kommt ein Engel
und bringt mir dein Bild.
(Richter-Strehlitzer)
Die Erinnerung ist das
Fenster durch das wir Dich sehen können,
wann immer wir wollen...
Mein Herz ist schwer,
nun bin ich allein.
Es war so schön,
zu zweit noch da zu sein.
Vereint im Alter noch durchs Leben gehen,
nun ist es aus, das Miteinandergehen.
Wenn ihr mich sucht,
dann sucht mich in euren Herzen,
wenn ihr mich dort findet,
dann lebe ich in euch weiter.
Zum 3. Jahrgedächtnis
Die Zeit ist schnell
vergangen,
doch unsere Trauer nicht.
Du bist von uns gegangen, aber aus unserem Herzen nicht.
Was wir mit dir verloren, versteht so mancher nicht,
nur die, die wirklich lieben, wissen, wovon man spricht.
Silvia Biederstedt
Ich bin zur Ewigkeit
geboren,
für eine bess´re Welt bestimmt.
Mein Leben geht nicht
ganz verloren
wenn gleich das Grab den Leichnam nimmt.
Zu groß bin ich für diese
Zeit.
Mein Schicksal ist Unsterblichkeit.
Wir gingen zusammen im
Sonnenschein,
wir gingen zusammen im Regen,
doch niemals ging einer von uns allein — auf allen unseren Wegen.
Vor einem Jahr bist du
gegangen auf eine Reise ohne Wiederkehr.
Stiller Schmerz hält uns gefangen, denn wir vermissen dich sosehr.
Man sagt, die Zeit heilt
alle Wunden — wir haben die Zeit noch nicht gefunden.
Eine Stimme, die uns
vertraut war, schweigt.
Ein Mensch, der uns lieb war, ging.
Was uns bleibt, sind Liebe, Dank und Erinnerung
an viele schöne Stunden, Tage und Jahre.
"Dort, wo ein Weg
zu Ende ist, wo ein Feuer erlischt und eine Seele uns
verlässt, erinnert uns das Leben jäh und schmerzlich an die Grenzen
allen
Daseins."
So will ich warten auf
das neue Leben und
ohne Angst und Verzagen verblühn."
Marie v. Ebner-Eschenbach
Das einzig Wichtige im
Leben sind die Spuren,
die wir hinterlassen, wenn wir weggehen.
Albert Schweitzer
Eines Tages ging ich
zur welken Rose hin.
Die Sonne strich sanft über ihre schon
weichen und welken Blätter. Und ich sah,
dass sie bald sterben würde.
"Hast du Angst vor dem Tod", fragte ich sie.
Darauf antwortete sie: "Aber nein. Ich habe
doch gelebt, ich habe geblüht und meine
Kräfte eingesetzt, soviel ich konnte. Kann
man mehr von mir verlangen? Und Liebe,
tausendfach verschenkt, kehrt wieder zu-
rück zu dem, der sie gegeben.
Geliehen
Es ist alles nur geliehen,
hier auf dieser schönen Welt.
Es ist alles nur geliehen, aller Reichtum, alles Geld.
Es ist alles nur geliehen, jede Stund voller Glück.
Mußt du eines Tages gehen, läßt du alles hier zurück.
Man sieht tausend schöne Dinge und man wünscht sich dies und das
Nur was gut ist und was teuer, macht den Menschen heute Spaß
Jeder will noch mehr besitzen, zahlt er auch sehr viel dafür
Keinem kann es etwas nützen, es bleibt alles einmal hier.
Jeder hat nur das Bestreben,
etwas Besseres zu sein
Schafft und rafft das ganze Leben, doch was bringt es ihm schon
ein
Alle Güter dieser Erde, die Gottes Gnade dir verehrt
Sind dir nur auf Zeit gegeben und auf Dauer gar nichts wert.
Darum lebt doch euer
Leben! Freut euch auf den nächsten Tag
Wer weiß schon auf diesem Globus, was der Morgen bringen mag
Freut euch an den kleinen Dingen, nicht nur an Besitz und Geld
Es ist alles nur geliehen, hier auf dieser schönen Welt.
(mündlich überliefert, aufgeschrieben von Steffen Schumann)
Press nicht meine Hände
Preß nicht meine Hände!
Die Zeit wird kommen, die lang dauernde,
des Ausruhn´s mit viel Staub und Schatten
in den verflochtenen Fingern.
Du möchtest sagen: „Ich
kann
sie nicht lieben, denn ihre Finger lösten sich schon,
wie aus der Samenhülle das Korn“.
Küß nicht meinen Mund!
Der Augenblick wird kommen, erfüllt
von erlöschendem Licht, da ich ohne Lippen
sein werde, auf nasser Erde.
Du möchtest sagen: „Ich
habe sie geliebt,
aber ich kann sie nicht länger lieben, jetzt,
wo sie den Ginsterduft meines Kusses nicht mehr atmet“.
Ängstigen würde es mich,
dich sprechen zu hören,
und du sprächest im Wahn und blind.
Denn meine Hand wird auf deiner Stirne ruhen,
wenn meine Finger brechen,
und auf dein Gesicht, gezeichnet von Sehnsucht,
wird sich mein Atem senken.
Daher berühre mich nicht.
Lüge wäre es,
zu sagen, ich schenkte dir meine Liebe
in meinen ausgebreiteten Armen,
meinem Mund, meiner Stimme;
und du, wenn du glaubst, du hättest alles getrunken,
du täuscht dich wie ein einfältiges Kind.
Denn meine Liebe ist
nicht nur die Garbe,
widerspenstig, ermattet, meines Leibes,
der erzittert, wenn das Büßerhemd ihn streift
und mir zurückbleibt bei jeglichem Flug.
Im Kuß ist nicht nur
die Lippe,
und die Stimme nicht nur Echo der Brust:
Meine liebe ist Gottes Sturmwind, der meines Fleisches
Zweig mir im Fluge spaltet!
(Gabriela Mistral
1889-1957)
Wenn wir uns drüben wiedersehen
dann gibt es nichts mehr was uns trennt
dann ist alles nur noch Liebe,
Liebe die weder Schmerz noch Tränen kennt
Gott nimmt seine Heiligen
in eine harte schule.
Er verbirgt sich, wenn sie in Angst und Not nach ihm schreien.
Erst wenn sie sich blind
ausgeliefert haben, erfahren sie jenen Frieden, den die Welt nicht
geben, aber auch nicht nehmen kann.
Die Tränen alle die ich
weine,
du siehst sie nicht,
nicht meinen Schmerz.
Was ich an dir verloren
habe,
das allein weiß nur mein Herz.
Herr, ich will dir danken.
Es ist schwer, von einem Menschen Abschied
zunehmen.
Ich bin in Sorge um die
Zukunft.
Ich habe Angst vor dem Alleinsein.
Ich will Dir danken für alles, was uns in den
vergangenen Jahren geschenkt wurde;
Wir konnten Freud und Leid gemeinsam tragen.
Wir hatten keine Scheu
alles zu besprechen,
was uns bewegte. Wir haben viel erlebt.
Wenn ich zurückblicke, steht vieles lebendig
vor mir.
Herr, ich will dir danken.
Wir haben oft deine Treue erkannt.
Das soll auch jetzt mein Trost und mein Halt
sein.
Amen
Der Tod einer Mutter:
Die Mutter war's. Was soll's der Worte mehr?
Und:
Es gibt ein Leid, das
duldet keinen fremden Trost.
Still seid leise, es
waren Engel auf der Reise.
Sie wollten ganz kurz bei euch sein,
warum sie gingen weiß Gott allein.
Sie kamen von Gott, dort
sind sie wieder,
wollten nicht auf unsre’ Erde nieder.
Ein Hauch nur bleibt von Ihnen zurück
In euren Herzen ein großes Stück.
Sie werden jetzt immer
bei euch sein Vergesst nie,
sie waren so klein.
Geht nun ein Wind an
milden Tag, so denkt,
es war ein Flügelschlag.
Und wenn ihr fragt, wo
mögen sie sein?
Ein Engel ist niemals allein.
Sie können jetzt alle
Farben sehen und barfuss durch die Wolken gehen.
Vielleicht lassen sie sich hin und wieder bei den Engelskindern
nieder.
Und wenn ihr sie auch sehr vermisst und weint, weil sie nicht mehr bei euch sind, so denkt, im Himmel wo es sie nun gibt erzählen sie stolz
Wir werden geliebt
Unsere Toten sind nicht
abwesend,
sondern nur unsichtbar.
Sie schauen mit ihren Augen voller Licht
in unsere Augen voller Trauer.
Augustinus
Leben und Tod, es hängt
zusammen
es läst sich in keinster weise verbannen!
Deshalb gehe ich von
euch, weil ich das eine nicht mehr ertrage,
und gehe zum anderen, damit ich das eine immer bewahre!
Denn im Moment drehe
ich mich im Kreis,
und das will ich um keinen Preis!
Tod ist die Erlösung
von Erden,
denn schlimmer kann es nicht werden
Und immer sind da die Spuren deines Lebens,
Gedanken und Augenblicke,
Sier erinnern uns
an dich,
machen uns glücklich,
machen uns traurig
und lassen uns dich nicht vergessen.
Der Tod ist das Tor zum
Licht
am Ende eines mühsam
gewordenen Weges.
Das Ende eines
Weges ist der Anfang eines andern
soll, dein Gesicht so
starr,
deine Lippen ganz
kalt.
Das kenne ich nicht von dir
Und nun weiß ich,
du bist nicht mehr
bei mir.
Du bist weit von dannen,
kannst mich nicht
sehen,
nicht hören. Will deinen
Atemzug noch einmal
spüren.
Es verstreicht Jahr um
Jahr
Es gehen die Tage
ins Land
Da wo du dein Haupt niederlegtest,
wird es stiller,
Minute um Minute.
Ich möchte dir in die
Augen schauen,
dir sagen wie ich
dich vermiss,
aber du hörst nichts, in ewiger Stille.
Erinnerung
Bist lange schon von dieser Welt,
für mich bist Du noch
da,
wie schmerzlich auch die Trennung fällt,
ich seh` Dich hell und klar.
Im Traum ist alles unverrückt,
hast alles fest im Griff,
wir hören zu und sind beglückt,
Du gibst den letzten
Schliff.
Die Zeit vergeht, wir
alle rennen,
doch Du bleibst fest im Herz,
was uns bedrückt, Du wirst es kennen,
Du weißt um unseren Schmerz.
Doch glaub`mir, Du bist
niemals fern,
kannst immer uns verstehn,
Du lebst auf einem schönen Stern,
bis wir uns wieder sehn.
Der Tod ist ein Übergang – kein Untergang!
Erinnerungen sind das
einzige Paradies aus dem man nicht
vertrieben werden kann.
Möge in deiner neuen
Welt
die Sonne für dich
heller scheinen.
Finde deinen Frieden,
frei von Angst
und Schmerz,
sei frei.
Wie ein Stern in dunkler
Nacht hast Du Dich davon gemacht.
Du gingst fort ohne zu klagen- ich
konnte Dich nichtmal mehr fragen wie Du Dein Sterben hast gesehn.
Konntest Du das alles
verstehn?
Wieviele Nächte
hast Du geweint?
Ab wann hast Du
Dich mit Gott vereint?
Hat er Dir zu verstehen gegeben, daß Du wirst nicht mehr lang leben?
Hat er Dich darauf vorbereitet?
Hat Dich schon
vorher ein Engel begleitet?
Deine letzten Tage
hier auf Erden, konntest Du da noch glücklich werden?
Denn von Angst war bei Dir nichts zu spüren.
Du wußtest Du würdest den Himmel berühren.Du hast im Stillen Lebwohl gesagtund Dich in Frieden auf den Weg gemacht.
Es ist nur sehr schwer
zu verstehen,
daß immer wieder
Liebste von uns gehen.
Wir teilten Freud und
teilten Leid,
nun nur noch die
Erinnerung bleibt.
Drum halten wir Sie in
unseren Herzen,
und leben so mit
unseren Schmerzen.
Doch was uns hilft ist
Gottvertrauen,
und weiterhin an
Ihn zu glauben.
Karin Birkle
der weg war zu steinig,
der berg zu hoch,
die kraft zu schwach
und der atem zu kurz.
da nahm dich der liebe
Gott
in seine arme
und sprach:
komm heim.
Je schöner und voller
die Erinnerung,
desto schwerer
die Trennung.
Aber die Dankbarkeit verwandelt die Erinnerung in stille Freude.
Man trägt das vergangene
Schöne nicht
wie einen Stachel,
sondern wie ein
kostbares Geschenk in sich.
Dietrich Bonnhoeffer
Vielleicht bedeutet Liebe
auch lernen,
jemanden gehen
zu lassen,
wissen, wann es Abschied
nehmen heißt,
nicht zulassen,
dass unsere Gefühle
dem im Wege stehen,
was am Ende wahrscheinlich
besser ist für die, die wir lieben.
Sergio Bambaren
Mein früher Tod mag euch viel Kummer bringen
doch soll meine Liebe
in eure Herzen dringen:
Menschen zu akzeptieren war mein Bestreben,
ein bisschen Freiheit zu genießen war mein Leben.
In den Bergen Gast zu
sein war mir stets ein Bedürfnis,
Humor und Frohsinn zu geben war mein Vermächtnis.
Zeit und Geld waren mir
nicht wirklich wichtig,
unnütze Strebsamkeiten einfach nichtig!
So lasst mich ziehen
im liebevollen Gedenken
und euch noch viele schöne Stunden schenken.
Gabriela Halsmair
Ein Juwel ist verloren
gegangen,
Gottes Hand hat es aufgefangen.
Sein Lichtschein für immer
in unseren Herzen ist angegangen.
Angela Minacapilli
Wer Angst hat vor Morgen
der braucht neuen Mut. Für all seine Sorgen,
der Herr meint es gut.
Ich hoffe auf das Licht,
das nach der Dunkelheit kommen wird.
M.DE Cervantes
Meistens belehrt erst
der Verlust uns über den Wert der Dinge.
Arthur Schopenhauer
Begrenzt ist das Leben, doch unendlich die Erinnerung.
Der Abschied von einem
lieben Menschen bringt Trauer und Leid.
In unserem Gedächtnis lebt er weiter,
die Erinnerung spendet Trost und erfüllt mit stiller Hoffnung.
Was man tief in seinem
Herzen besitzt
kann man nicht durch den Tod verlieren.
Texte von Annette Andersen
Der Tod
Das Licht des Lebens ist erloschen,
doch längst wurde in einer herrlichen Welt
ein neues Feuer entfacht.
Es wird strahlen, voll
Wärme und Liebe,
jetzt und in alle Ewigkeit.
Trauer
Laß dich fallen in deine Trauer,
und schäme dich nicht deiner Tränen.
Weine um vergangenes
Glück,
aber öffne dein Herz für all die Liebe,
die dir gegeben wird.
Wie schön, dass
es dich gab
Freundin, für viele Jahre.
Offenes Ohr, für meine Sorgen.
Tröstende Worte, in Kummer und Leid.
Einigkeit, Lachen und glücklich sein.
Viele Dinge gemeinsam erleben...
Auseinandersetzung - und das Wissen:
Du bist immer für mich da.
Ich vermisse dich!
Tod, grüße sie von mir.
Irgendwann
Glaube an den Sinn des Lebens.
Zweifle nicht, wenn Schmerz dein Herz bedrückt.
Auch wenn deine Seele weint, sei dir immer gewiß, dass du
eines Tages verstehst.
Verzweifle nicht. Hoffe,
und bleib stark.
Glaube ganz fest daran, dass für dich ein Licht entzündet wird.
Es wird dir den Weg aus deiner Dunkelheit weisen.
Du bist gegangen. Ich
gebe dich frei für die Ewigkeit.
Lebe glücklich in deiner neuen Welt, und erwarte mich, wenn ich
dir folge.
Wir werden uns wiedersehen, und die Liebe wird mir uns sein.
Auch sie ist unsterblich.
Hoffnung
Begleitet vom Gleichklang rhythmischen Glockengeläut`s
wurden Hoffnungen zu Grabe getragen...
Die große Hoffnung auf Heilung,
die sehnsüchtige Hoffnung auf ein paar Jahre,
die zarte Hoffnung auf ein paar Monate,
die stille Hoffnung auf ein paar Wochen, die verzweifelte Hoffnung,
den nächsten Tag noch zu erleben.
Als du auf Heilung hofftest, blieben dir noch ein paar Jahre.
Als du auf Jahre hofftest, waren es nur noch Monate.
Als du auf Monate hofftest, blieben nur noch wenige Wochen.
Und als du dir noch ein paar schöne Wochen wünschstest,
begannen deine letzten Tage in diesem Leben.
Aus den Tagen wurden Stunden,
Minuten, Sekunden...
und so hat sich keine deiner Hoffnungen erfüllt.
Der Tod läßt nicht mit sich handeln, aber er bewahrte
dich davor,
noch schlimmeres Leid ertragen zu müssen.
Oft ist der Tod Erlösung, und ich bin dankbar dafür.
Unendlich
Mensch, du bist Wunder,
du bist Geist, du bist Licht.
Du bist Teil eines Ganzen,
aber sterblich - das bist du nicht.
Hinauf
Der Himmel, der von Weite kündet, als Farbenspiel am Weltenzelt,
weiß, dass einst alles in ihm mündet, was sich löset
von der Welt.
Er ist zur Ewigkeit das Tor, die Schwelle der Unendlichkeit.
Die Seele schwebt zu ihm empor, - einst, am Ende unserer Zeit.
Uns're Mutter ist nicht
mehr
Der Platz in uns'rem Haus ist leer
Sie reicht uns nicht mehr ihre Hand
Der Tod zerriss das gold'ne Band
"Trösten ist
eine Kunst des Herzens - sie besteht oft darin,
liebevoll zu schweigen und schweigend mitzuleiden."
Otto v. Leixen
Der Anfang, das Ende, o Herr, sind dein.
Die Spanne dazwischen,
das Leben, war mein.
Und irrt' ich im Dunkeln
und fand mich nicht aus -
bei dir, Herr, ist Klarheit und Licht ist dein Haus
Fritz Reuter
Wenn Du bei Nacht
den Himmel anschaust,
wird es Dir sein, als lachten alle Sterne,
weil ich auf einem von
ihnen wohne, weil ich auf einem von ihnen lache.
Du allein wirst
Sterne haben, die lachen können!
(aus: Der kleine
Prinz)
Das schönste Denkmal,
das ein Mensch bekommen kann,
steht in den Herzen seiner Mitmenschen!!!
Ein guter edler Mensch,
der mit uns gelebt hat,
kann uns nicht genommen werden;
er lässt eine leuchtende Spur zurück
gleich jenen erloschenen Sternen,
deren Bild noch nach Jahrhunderten
die Erdbewohner sehen.
-CARLYLE-
In dem Moment, in dem
man erkennt,
dass den Menschen,
den man liebt,
die Kraft zu Leben verlässt,
wird alles still.
Niemals mehr kannst du
ihn um Rat fragen,
nie mehr mit ihm lachen.
Hier fehlt ein Mensch
für immer
Und du begreifst,
dass du das Liebste verloren
hast.
Ein Beitrag von Iris Gumpert
Oft geschehen in unserm
Leben Dinge,
die wir nicht verstehen können,
die uns erschrecken und schmerzen.
Aber denke daran:
Es sind die schweren
Stunden des Lebens,
die uns lehren,
die schönen Augenblicke
als besonders kostbar zu schätzen
und in Dankbarkeit zu genießen.
Denn wie sollte uns ein
heller Lichtstrahl erfreuen können,
wenn wir nicht auch die Finsternis kennengelernt haben.
Ein Beitrag von Anja Behrens
Alles hat seine Zeit. Es gibt die Zeit der Freude, eine Zeit der Stille, eine Zeit des Schmerzes, der Trauer und eine Zeit der dankbaren Erinnerung.
Immer wieder muss ich
fragen,
was wird an den grauen Tagen,
wo uns Deine Nähe fehlt,
wo Alleinsein schrecklich quält.
Die Erinnerung nur bleibt,
DU BIST IN UNS ALLE ZEIT!
Deine Liebe, Deine Kraft
hat uns selber stark gemacht.
Dafür danken wir
von Herzen,
trauern um Dich voller Schmerzen,
werden Dich als Vorbild sehen,
so, wie Du durchs Leben gehen.
ACH, WIE HABEN WIR DICH
LIEB -
letzte Zeilen, die ich für Dich schrieb.
(Margrit L.)
365 Tage ist es her, als du sie antratst deine
letzte Reise ohne Wiederkehr
Jetzt steh ich an deinem Grab und weine, obwohl ich weiß du
bist nicht dort
Ich frage mich, wo du jetzt bist vielleicht auf einem Stern,
der in der Nacht mir leuchtet?
Bist du der Vogel, der über mir die Kreise zieht,
oder die Wolke, die der Wind verweht?
Obwohl ich weiß, du bist nicht dort,
steh ich an deinem Grab und weine.
Nur wer nicht liebt, kommt ohne Tränen
aus.
Das liebste, was ich hatte, habe ich verloren.
Das Leben endet, nicht jedoch meine Liebe zu
dir
Die vielen Jahre, die wir uns liebten, waren zu schön
In liebevollen Gedanken
Deine letzte Reise kam unerwartet
Auf den Abschied war ich nicht vorbereitet
Ich wollte Dir noch so viel sagen.
Aber viele Worte bleiben nun ungesagt zurück.
Der Alltag verdrängt die Trauer
Doch am Abend kehrt sie zurück
und der Schmerz droht das Herz zu zerreißen.
Auch wenn es keine Wiederkehr gibt
Hoffe ich dennoch auf ein Wiedersehen
Möge des Menschen letzte Reise
die Liebenden wieder vereinen
das einzig Wichtige im Leben
sind die Spuren der Liebe
die wir hinterlassen
wenn wir ungefragt weggehen
und Abschied nehmen müssen
Albert Schweitzer
Vater! wenn die Mutter
fraget:
Wo ist unser Liebling hin?
Wenn sie weinend um mich klaget
Sag, dass ich im Himmel bin
Mutter! wenn der Vater weinet
Trockne Ihm die Tränen ab
Pflanzet, wenn die Sonne scheinet
Eine Träne mir aufs Grab
Ich bin von euch gegangen,
nur für einen kurzen Augenblick
und gar nicht weit.
Wenn ihr dahin kommt,
wohin ich gegangen bin,
werdet ihr euch fragen,
warum ihr geweint habt.
(Lao-Tse)
Bewahr mir ein Erinnern
wie einen Lebenskuss.
So bleib ich in der Nähe,
auch wenn ich gehen muss.
Erzähl von mir mit Lachen
so waren wir ja einst.
Erzähl die tollsten Sachen,
auch wenn du nachher weinst.
Einschlafen dürfen,
wenn man müde ist,
und eine Last fallen lassen dürfen,
die man lange getragen hat,
das ist eine köstliche,
eine wunderbare Sache
(Hermann Hesse)
Was wir bergen in den
Särgen,
ist der Erde Kleid.
Was wir lieben,
ist geblieben, bleibt in Ewigkeit.
Und so lang du das nicht
hast,
dieses stirb und werde,
bist du nur ein trüber Gast hier auf dieser Erde.
Die Strasse komme dir
entgegen,
der Wind stärke dir den Rücken,
die Sonne scheine warm in dein Gesicht,
der Regen falle sanft auf deine Felder.
Bis wir uns wiedersehen,
berge Gott dich in der Tiefe seiner Hand!
Weint nicht an meinem
Grab um mich;
Ich bin nicht dort. Ich schlafe nicht.
Ich bin die Winde, die da wehn,
Kristallgeglitzer auf dem Schnee.
Ich bin die Sonne auf Ährengold.
Ich bin der Regen, herbstlich hold...
Steht nicht am Grab, die Augen rot,
ich bin nicht dort. Ich bin nicht tot!
Ein Beitrag von Eva Lindemann
Du wirst es hernach erfahren,
was ich Dir habe jetzt getan,
ich kann Dir´s noch nicht offenbaren,
weil´s der Verstand nicht fassen kann.
Doch bleibe ruhig, werde stille
und denke : "Es war Gottes Wille !"
Du wirst es erst hernach erfahren,
und kannst es noch nicht denken aus,
warum ich Dir nicht konnt` ersparen
dies bitt`re Leid für Herz und Haus.
Doch bleibe ruhig, werde stille
und denke : "Es war Gottes Wille !"
Du wirst es erst hernach erfahren,
warum ich Dir zerbrach Dein Glück.
Ich wollt` es Dir für drüben sparen,
und geb´ es Dir dort ganz zurück.
Dann sagst auch Du verklärt und stille:
"Wie gut, wie gut, war Gott, dein Wille !"
Ein Beitrag
von Jürgen Schröttle
Wenn ein Baby von uns geht
Ich schau auf dich herab
jeden Tag,
und weißt du was ich mich jedes mal frag ?
Warum trauerst du so sehr um mich,
ich bin doch da .... beschütze dich!
Ich bin nicht wirklich fort ....
nur an einem anderen sehr schönen Ort.
Weine nicht mehr so sehr um mich ....
weil du auch mir damit mein kleines Herz zerbrichst.
Will das du glücklich bist und herzlich lachst,
will das du lebst und Freude am Leben hast!
Dabei werde ich immer in deinem Herzen sein,
und wenn du willst, dann spür mich-
du bist nicht allein!
Weint uns nicht nach,
dass jeder sich scheuen muß,
von uns zu reden !
Macht, dass die Freunde
sich ein Herz fassen,
von uns zu plaudern
und zu lachen.
D a s g u t e W o r t
Sag' morgens mir ein gutes Wort,
bevor du gehst vom Hause fort.
Es kann so viel am Tag gescheh`n,
wer weiß, ob wir uns wiedersehen.
Sag' lieb ein Wort zur guten Nacht,
wer weiß, ob man noch früh erwacht.
Das Leben ist so schnell vorbei
und dann ist es nicht einerlei,
was Du zuletzt zu mir gesagt,
was Du zuletzt hast mich gefragt.
Drum lass ein gutes Wort das Letzte sein.
Bedenk' : Das Letzte könnt's für immer sein.
Danksagung
Du hast es überstanden,
wir müssen bestehen.
Du gingst den Weg, den jeder muss gehen.
Das Schicksal rief dich, vorbei ist das Leid.
Wir werden dir folgen zu unserer Zeit.
In Trauer
Und immer sind irgendwo Spuren ihres/seines Lebens: Gedanken, Bilder, Augenblicke und Gefühle. Sie werden uns immer an sie/ihn erinnern und sie/ihn uns nie vergessen lassen.
Was man tief in seinem Herzen besitzt, kann man durch den Tod nicht verlieren!
Wenn ich einmal von dir gehen sollte,
geh zurück ins Leben und lach für mich weiter.
Stirbt ein Elternteil, so stirbt die Vergangenheit,
stirbt der Partner, so stirbt die Gegenwart,
stirbt ein Kind, so stirbt die Zukunft.
Wir wollen nicht trostlos sein, dass wir Dich verloren haben, sondern dankbar dafür sein, dass wir Dich gehabt haben.
Der Tod ist nicht das Ende
Der Tod ist nur die Wende
Beginn der Ewigkeit
Ich gehe weiter,
nur ein wenig weiter.
Geh in Gottes Freude, geh in Gottes Licht hinein.
Ich war viele Jahre eure Begleiterin.
Doch nun geh ich weiter um bei meinem Herrn zu sein.
Der Verlust eines Menschen
der plötzlich aus dem Leben gerissen wird
bereitet unerträglichen Schmerz
und Worte des Trostes sind oft schwer zu finden.
Diese Karte möchte das tiefe Mitgefühl spüren lassen
und sagen, dass auch unsere Herzen voll von Trauer sind.
Unsere Herzen werden Dich niemals
auch nur eine Sekunde verlassen
und wir sind und wir werden bis in die andere Welt hinein
diejenigen sein, die Dich ohne Grenzen lieben
Dein gutes Herz hat aufgehört zu schlagen
und wollte doch so gern noch bei uns sein.
Gott, hilf uns diesen Schmerz zu tragen,
denn ohne Dich wird alles anders sein.
Unsere Lieben wachsen,
wenn sie gegangen sind,
in uns hinein,
werden Teil von uns,
geben uns ihre Liebe und Kraft.
Und am Ende bewahren
wir sie unsichtbar in uns.
(Katrin Horstmann)
Lieber Freund,
ich weiß doch wie es um mich steht,
was tust du mich belügen,
ich weiß, dass es zu Ende geht,
ich werde mich dem fügen,
doch lacht mein Herz, denk ich daran,
ich geh dir nur voraus
und wenn du kommst
mir einmal nach,
kenn ich mich hier schon aus.
(von Karl A. Selig, von dem bald ein Buch erscheinen wird)
Es fragt uns keiner, ob es uns gefällt,
ob wir das Leben lieben oder hassen.
Wir kommen ungefragt auf diese Welt
und müssen sie auch ungefragt verlassen
(Gretchen Grosser)
Abschied vom Bruder
Ganz still und leise,
ohne ein Wort,
gingst du von deinen Lieben fort.
Du hast ein gutes Herz besessen,
nun ruht es still,
doch unvergessen.
Es ist so schwer es zu verstehen,
dass wir dich niemals wiedersehen.
Von dem Menschen, den du geliebt hast,
wird immer etwas in deinem Herzen zurückbleiben,
etwas von seinen Träumen,
etwas von seinen Hoffnungen,
etwas von seinem Leben,
alles von seiner Liebe.
Es weht der Wind ein Blatt vom Baum,
von vielen Blättern eines,
dies eine Blatt, man merkt es kaum,
denn eines ist ja keines.
Doch dieses Blatt allein
war ein Teil von unserem Leben,
drum wird dies eine Blatt allein
uns immer wieder fehlen.
Wenn ich tot bin,
Weint um mich ein wenig,
Denkt an mich manchmal,
Doch nicht zu oft.
Denkt ab und zu an mich,
Wie ich im Leben war;
Mitunter macht es Spass, sich zu erinnern,
Jedoch nur kurz.
Lasst ihr mich in Frieden,
Lass ich euch in Frieden,
Und solange ihr am Leben seid,
Sollen eure Gedanken bei den Lebenden sein.
Indianisches Gebet (Traditional)
Das Schicksal nimmt nichts,
was es nicht gegeben hat.
(Seneca)
Vor meinem eigenen Tod fürchte ich micht nicht, aber wie soll ich leben mit dem Tod meines Liebsten?
Man kann im Herbst
kein Blatt am Fallen hindern.

Wir können nicht das Leid aus der Welt schaffen.
Aber was wir tun können, ist dies:
Einander die Tränen trocknen
Niemand kennt den Tod. Es weiß auch keiner, ob er nicht das größte Geschenk für den Menschen ist.
(Sokrates)
Der Tod verbirgt kein Geheimnis.
Er ist keine Tür.
Er ist das Ende eines Menschen.
Was von ihm überlebt, ist das,
was er anderen Menschen gegeben hat,
was in ihrer Erinnerung bleibt.
Der Tod ist ganz einfach das Heraustreten aus dem physischen Körper, und zwar in gleicher Weise, wie ein Schmetterling aus seinem Kokon heraustritt.
Sterben ist nur ein Umziehen in ein schöneres Haus.
Menschen, die wir lieben, bleiben für immer, denn sie hinterlassen Spuren in unseren Herzen.
Anzeige beim Tod einer Mutter
Eine Mutter ist etwas wunderbares
Andere können Euch lieben, nur Sie versteht Euch
Sie arbeitet für Euch, pflegt Euch, liebt Euch
Verzeiht alles was Ihr tut
Sie betet für Euch
Und das einzige Leid das Sie Euch je antun wird
Ist zu sterben und Euch zu verlassen.
Zum Tod einer Mutter
Es ist so schwer, wenn sich die Mutteraugen schließen.
Zwei Hände ruh´n, die einst so treu geschafft,
und unsere Tränen still und heimlich fließen.
Ein liebes Mutterherz wird nun zur Ruh´ gebracht.
Die vielen Beileidsbriefe, die zahlreichen Blumen- und Geldspenden,
die trostreichen Worte, der stille Händedruck zum Tode meines
Mannes und unseres Vaters
(bitte hier Name einfügen)
haben uns gezeigt, wie sehr der Verstorbene über den Kreis
seiner Tätigkeit hinaus Freunde gewonnen hatte.
Wir danken allen für die aufrichtige Anteilnahme in ihrem Stillen Gebet.
Es ist schwer, einen geliebten Menschen zu verlieren, aber es ist tröstend zu erfahren, wie viel Liebe, Freundschaft und Achtung ihm entgegengebracht wurden.
Danke allen, die sich mit uns verbunden fühlten und ihre Anteilnahme in so vielfältiger Weise zum Ausdruck brachten, sowie allen, die ihn auf seinem letzten Weg zu begleiten.
Du siehst den Garten nicht mehr grünen,
in dem Du einst so froh geschafft.
Siehst Deine Blumen nicht mehr blühen,
weil der Tod Dir nahm die Kraft.
Was Du im Leben hast gegeben,
dafür ist jeder Dank zu klein.
Du hast gesorgt für Deine Lieben,
von früh bis spät, tagaus, tagein.
Du warst im Leben so bescheiden,
nur Pflicht und Arbeit kanntest Du.
Mit allem warst Du stets zufrieden,
nun schlafe sanft in stiller Ruh.
Denk Dir ein Bild. Weites Meer.
Ein Segelschiff setzt seine weissen Segel
und gleitet hinaus in die offene See.
Du siehst, wie kleiner und kleiner wird.
Wo Wasser und Himmel sich treffen,
verschwindet es.
Da sagt jemand: nun ist es gegangen.
Ein anderer sagt: es kommt.
Der Tod ist ein Horizont, und ein Horizont
ist nichts anderes als die Grenze
unseres Sehens.
Wenn wir um einen Menschen trauern,
freuen sich andere,
ihn hinter der Grenze wieder zu sehen.
(Peter Streiff)
Das Sterben
Vielleicht ist es kein Weggehen,
sondern Zurückgehen?
Sind wir nicht unterwegs
mit ungenauem Ziel
und unbekannter Ankunftszeit,
mit Heimweh im Gepäck?
Wohin denn sollten wir gehen
wenn nicht
nach Hause zurück?
Bei jeden Abschied stirbt ein Stück Gegenwart in uns und wird
Vergangenheit.
Doch unsere Seele weiß, wie man das Glück bewahrt in
der Erinnerung
und so ihm eine Zukunft gibt, die ohne Ende ist.
Nicht das Freuen, nicht das Leiden
stellt den Wert des Lebens dar,
immer nur wird das entscheiden,
was er Mensch dem Menschen war.
Wer weiß denn, ob, was man Sterben nennt,
nicht Leben ist und Leben Sterben?
Denn die Menschen, die das Licht noch schauen, leiden;
aber die Gestorbenen, die leiden nicht mehr,
sie sind frei von aller Pein.
(Euripides)
Wie wenn das Leben wär nicht andres
als das Verbrennen eines Lichts!
Verloren geht kein einzig Teilchen,
jedoch wir selber geh'n ins Nichts!
Denn was wir Leib und Seele nennen,
so fest in eins gestaltet kaum
es löst sich auf in tausend Teilchen
und wimmelt durch den öden Raum.
Es waltet stets dasselbe Leben.
Natur geht ihren ew'gen Lauf;
in tausend neu erschaffnen Wesen
steh'n diese tausend Teilchen auf.
(Theodor Storm)
Alles hat seine Zeit
und alles Tun unter dem Himmel
hat seine Stunde.
Geboren werden hat seine Zeit.
Sterben hat seine Zeit.
Pflanzen hat seine Zeit.
Ausreißen hat seine Zeit.
Weinen hat seine Zeit und Lachen hat seine Zeit.
Klagen und Tanzen, Umarmen und Getrenntsein, Suchen und Verlieren.
Schweigen hat seine Zeit und Reden hat seine Zeit.
Lieben und Hassen - Streit und Frieden.
(nach Prediger 3.1-9)
Für jeden steht ein Tag fest, kurz und unwiderruflich ist
unser aller Zeit.
(Vergil)
Ein Leben hat sich vollendet. Es ist gewesen. Nun seien Ruhe und Stille ihr/sein letztes Geleit.
für
dich
wenn du von uns gehst
irgendwann
oder morgen
sind deine spuren gesät
verborgen noch
im geflüster der knospen
wiegen sie
das geheimnis der frucht
und wurzeln tiefer
jahr um jahr.
(Copyright Angelika Zöllner)
Die Eltern mein empfehl ich dir.
Behüte, lieber Gott sie mir.
Vergilt o Herr, weil ich nicht kann, das Gute, das sie mir getan.
Eines Tages ging ich zur welken Rose hin,
die Sonne strich sanft über ihre schon
weichen und welken Blätter - und ich sah,
dass sie bald sterben würde.
"Hast Du Angst vor dem Tod?" fragte ich sie.
Darauf antwortete sie : "Aber nein! Ich
habe doch gelebt, ich habe geblüht und meine
Kräfte eingesetzt, so viel ich konnte.
Kann man mehr von mir verlangen?"
(Roland Leonhard)
Die Liebe,
die ein Mensch dir gab,
die legst du nicht mit ihm ins Grab.
Sie ist ein immer flutend Leben,
verdeckt jetzt nur für kurze Zeit
strömt sie ins Meer der Ewigkeit
und wird dir dort zurückgegeben.
Der Tod hat keine Bedeutung -
Ich bin nur nach nebenan gegangen.
Ich bleibe wer ich bin.
Und auch ihr bleibt dieselben.
Was wir einander bedeuten, bleibt bestehen.
Nennt mich mit einem vertrauten Namen,
sprecht in der gewohnten Weise mit mir
und ändert euren Tonfall nicht!
Hüllt euch nicht in Mäntel aus
Schweigen und Kummer-
Lacht wie immer über die kleinen Scherze,
die wir teilten.
Wenn ihr von mir sprecht,
so tut es ohne Reue und ohne jegliche Traurigkeit.
Leben bedeutet immer Leben- es bleibt bestehen-
immer- ohne Unterbrechung.
Ihr seht mich nicht, aber in Gedanken bin ich bei euch.
Ich warte eine Zeitlang auf euch-
Irgendwo, ganz in der Nähe-
Nur ein paar Straßen weiter.
(Henry Scott Holland, 1847 - 1918)
"Die Zeit heilt nicht alle Wunden,
sie lehrt uns nur, mit ihnen umzugehen!"
Sterben - was heißt "Sterben" ?
Ich bin immer noch da.
Ich bin im Zimmer nebenan.
Was ich für euch gewesen bin,
bleibe ich auch.
Nennt mich weiterhin so,
wie ihr mich immer genannt habt.
Redet mit mir,
wie ihr immer mit mir geredet habt.
Betet, lacht und denkt an mich.
Das Leben geht weiter,
das Band zwischen uns ist
nicht zerschnitten.
Warum sollte ich aus euren
Gedanken verschwinden?
Ich bin nicht sehr weit weg....
bloß auf der anderen Seite des Weges!
(Ulrike Ruf)
Loslassen
Dein Herzschlag
Schlägt jetzt im Wind
Deine Liebe
Nun die Sonne übernimmt
Trägst kein irdisch Kleide mehr
Deine Seele langsam aus dir rinnt
Übernimmt dich bald
Die Mutter als Kind
Halten wir uns lange umarmt
Und muss ich weinen
Bringt der Regen meine Tränen
Sanft zu dir hin
© Heidrun-Auro Brenjo
Schmerz
Worte fehlen
Bilder quälen
Trauer beißt mein Herz
Wirst von Engeln geleitet
Meine Liebe dich begleitet
Zurück bleibt ein Loch
Ein Riss in meiner Seele
Gefüllt mit Tränen
© Heidrun-Auro Brenjo
Erlöst
Du steigst den Berg hinauf
Lilien begegnen Dir
Dein Weg ist zu Ende
Du bist erlöst
© Heidrun-Auro Brenjo
Manchmal hilft eine Rose,
wenn man traurig ist.
Manchmal hilft eine Rose,
um wieder Mut zu fassen.
Oh Bruderherz, lass mich noch nicht allein,
einen kurzen Augenblick noch möcht' ich bei dir sein!
Dein Lachen hallt mir noch immer im Ohr,
dein warmes Herz - oh ich stell's mir vor -
es nie und nimmer mehr klopft im Lebenstakt,
du bist nicht mehr, vorbei soll sein der letzte Akt!
So vieles wollten wir noch gemeinsam erleben,
so manches wolltest mir auf den Lebensweg mitgeben!
Dein ehrliches offenes Wesen - es war so grenzenlos,
dein Einsatz, welcher Art auch immer, war so übergroß!
Lass nicht sein, dass ER dich so einfach mir nimmt,
oh Bruderherz, warum nur war's dir so früh bestimmt?
Wem sag ich's, wenn ich nicht mehr weiter weiß?
Du stets für mich da warst auf deine Art und Weis'!
Mein ein und alles - ich wollt' dich mit niemandem teilen,
oh Bruderherz, wie soll dieser Schmerz jemals heilen?
Deine Lebensweisheiten soll'n nun stets sein mein Begleiter -
auch wenn's unvorstellbar ist - das Leben, es geht weiter!
Gib mir die Kraft dich für immer loszulassen
-
oh Bruderherz, ich kann's einfach nicht fassen!
Mit einem Schmunzeln möcht' ich irgendwann an dich denken,
wo immer du bist, dir weiterhin meine ganze Liebe schenken!
Oh Bruderherz, wir sehen uns wieder -
dann singen wir gemeinsam unsere Lieder!
Ein Beitrag in unermeßlicher Liebe und
Trauer von
Gabriela Halsmair
Und wenn nun keinerlei Empfindung mehr
vorhanden ist,
sondern eine Art Schlaf,
worin der Schlummernde keinerlei Träume hat,
dann wäre der Tod ein wunderbarer Gewinn.
(Sokrates)
Literatur und
Links:
Reden
und Briefe für den Trauerfall
Die
richtigen Worte im Trauerfall. Textbeispiele und Formulierungshilfen.
In
stiller Anteilnahme
Wenn
der Partner geht. Wege zur Bewältigung von Trennung und Scheidung.
Isolde Ohlbaum DENN ALLE LUST WILL EWIGKEIT, Fotoband mit erotischen
Skulpturen auf europäischen Friedhöfen
Bunte
Särge. Eine Event-Bestatterin erzählt (von Claudia
Marschner)
Vom
Umgang mit dem Tod
Diskussionsforum zum Thema Leben nach
dem Tod
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